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Kurzliner

Wir sind im Bereich der Auskleidungstechniken seit 2000 tätig. Gut geschulte und langjährig erfahrene Mitarbeiter verbauen diese Laminate verschiedener Hersteller in Kanälen DN 150 bis DN 800. Das als Pointliner, Partliner, Spot repair Liner und partieller Inliner vielfach titulierte Auskleidungsverfahren ist so gut, wie man es anwendet. Sorgfältige Arbeitsvorbereitung, Haftgrundvorbereitung und der Einbau unmittelbar vorausgehender Kanalreinigung ist für uns daher selbstverständlich.
Wir verarbeiten partielle Inliner mit Polyurethanharzen, Silikatharzen und auch mit Epoxidharzen.

 

Gütezeichen und Zulassung

Alle Anwendungen sowie die Mehrkomponenten-Harzsysteme (Polyurethanharze, Sillikatharze oder Epoxidharze) haben einer gültigen DibT Zulassung. Wir besitzen außerdem das RAL Gütezeichen GZ961 S15.1 „Sanierung mit vor Ort härtenden Materialien“.

 

Verfahren

Das Verfahren ist zur Sanierung von partiellen Schäden bei Rohrverbindungen, Längs- und Querrissen und fehlenden Wandungsteilen geeignet. Zusätzlich können nicht mehr im Betrieb befindliche Zuläufe (Stutzen und Abzweige) im Hauptkanal verschlossen werden. Auch partielle Schäden mit drucklos eindringendem Grundwasser sind durch Kurzliner sanierbar.

 

Funktionsweise

Kurzliner bestehen aus einem Trägermaterial (ECR Glasfasergewebe), das vor Ort mit einem Mehrkomponenten-Harzsystem getränkt wird. Anschließend wird der Kurzliner auf einem Luftpacker fixiert und durch Schieben oder Ziehen an der Schadstelle positioniert. Durch die Expansion des Packers wird der Kurzliner an die Rohrwandung gepresst.
Die Reaktion des Harzes findet unter Umgebungstemperaturen (kalthärtend) statt. Der Kurzliner verklebt dabei mit dem Altrohr.
Wichtig ist eine sorgsame Vorbereitung der Klebefläche im Altrohr mittels Haftgrundvorbereitung durch Anfräsen und eine Hochdruckreinigung direkt vor dem Einbau.

 

Einsatzgebiet

Das Verfahren kann in Kreisprofilen von DN 150 bis DN 800 eingesetzt werden. Auch für den Leitungsbereich zwischen DN 80 und DN 150 sind Kurzliner möglich.
Der Kurzliner ist in allen gängigen Rohrwerkstoffen (Beton, Steinzeug, Stahlbeton) einsetzbar. Kunststoffe sind nur bedingt sanierbar.

 

Materialien

Als Trägermaterial wird ein korrosionsbeständiges ECR Glasfasergewebe verwendet.
Die Mehrkomponenten-Harzsysteme sind entweder Polyurethanharze, Sillikatharze oder Epoxidharze.

 

Grenzen

Das Verfahren kann bei statischen Schäden nur zu einer Verbesserung der Statik führen, der Kurzliner ist statisch nicht selbsttragend.
Grenzen der Anwendung sind auch bei Schäden mit Hohlraumbildung oder Bettungsdefiziten gegeben.